Programm “Memoria Viva 2025” abgeschlossen: knapp dreißig Maßnahmen auf der ganzen Insel
Das Programm “Memoria Viva 2025” ist abgeschlossen. Es umfasste knapp dreißig Maßnahmen auf der ganzen Insel.
Die Inselregierung von Fuerteventura hat das Beschäftigungsprogramm “Memoria Viva 2025” abgeschlossen. Insgesamt 17 arbeitslose Menschen haben historische und kulturell bedeutsame Orte auf Fuerteventura saniert und erhalten, darunter museale und denkmalgeschützte Stätten.
In Abstimmung mit den Museos de Fuerteventura führten die Beschäftigten knapp dreißig Maßnahmen durch. Dazu gehörten Arbeiten an den Leuchttürmen von Jandía, Tostón und La Entallada, am Kultur- und Denkmalensemble von Ampuyenta, an Mühlen etwa in Valles de Ortega, La Corte und Villaverde sowie im Umfeld der Casa del Arrendatario in Cofete.
In Zusammenarbeit mit den Gemeinden erstreckten sich die Arbeiten auch auf weitere geschichtsträchtige Orte, darunter die Grundschule von Tesjuate und das Campo de Lucha de Casillas.
Arbeiten gab es zudem an kirchlichen Bauwerken, etwa an den Kirchen in Tuineje, Tetir und Antigua, sowie an weiteren für die ländliche Landschaft typischen Gotteshäusern. Dazu zählt auch das Umfeld von Nuestra Señora d La Peña in der Vega de Río Palmas.
Das Beschäftigungsprogramm wurde gemeinsam von der Inselregierung von Fuerteventura und der Kanarischen Regierung über den Kanarischen Entwicklungsfonds (FDCAN) finanziert. Inselpräsidentin Lola García erklärte: “Für die Inselregierung von Fuerteventura ist klar, wie wichtig Beschäftigungsprogramme sind. Wir richten sie auf öffentliche Aufgaben aus, die von der Bevölkerung nachgefragt werden.” Sie fügte hinzu: “In diesem Fall erhalten und sanieren wir historische und kulturell bedeutsame Orte unserer Insel. Sie sind eine unserer großen Attraktionen für Besucherinnen und Besucher, ein Teil der Identität Fuerteventuras und letztlich ein Schatz, den wir schützen müssen.”
Die für Beschäftigungsförderung zuständige Inselrätin Nuria Cabrera sagte: “Solche Programme fördern nicht nur die lokale Beschäftigung und richten sich dabei an besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen, die größere Schwierigkeiten beim Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Sie tragen auch dazu bei, Fuerteventura in verschiedenen Bereichen weiterzuentwickeln und den Anliegen der Bevölkerung gerecht zu werden.”
Quelle: La Voz de Fuerteventura