Fuerteventura Drone Summit bringt Fachleute und Unternehmen zusammen, um neue Anwendungen und Chancen für den Drohneneinsatz voranzubringen
Das Treffen im Auditorio Insular widmete sich am Donnerstag dem Einsatz dieser Technologie in Bereichen wie Notfällen, Infrastruktur, Umwelt und Primärsektor.
Der Fuerteventura Drone Summit hat am Donnerstag im Auditorio Insular de Fuerteventura Fachleute, Unternehmen, Verwaltungen, Studierende und weitere Interessierte zusammengebracht. Im Mittelpunkt standen die beruflichen Einsatzmöglichkeiten unbemannter Luftfahrtsysteme, die Herausforderungen ihrer Regulierung und die Chancen, die sie für verschiedene Branchen eröffnen.
Die Veranstaltung wurde von der Inselregierung von Fuerteventura über das Ressort für neue Technologien organisiert und vom Fondo de Desarrollo de Canarias (FDCAN) finanziert. Sie bot eine Gelegenheit, Wissen und Erfahrungen zu einer Technologie auszutauschen, die immer vielfältiger eingesetzt wird.
Bei dem Treffen ging es um den Einsatz von Drohnen bei Notfällen und im Zivilschutz, bei technischen Inspektionen und an Infrastrukturen, zur Umweltüberwachung sowie im Primärsektor. Auf dem Programm standen auch die Vorschriften und die Entwicklung des U-Space-Luftraums – eine der zentralen Herausforderungen für die Weiterentwicklung und Professionalisierung des Betriebs unbemannter Luftfahrtsysteme.
Carmen Alonso, Inselrätin für neue Technologien, betonte: “Fuerteventura hat eine strategische Lage und Erfahrungen, die uns in eine privilegierte Position bringen, um die Zukunft der Drohnen anzuführen.” Außerdem erklärte sie: “Wir möchten, dass dieser Kongress Talente, Wissen und Erfahrung zusammenbringt und zugleich neue Beschäftigungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Insel schafft.”
Rosa Rodríguez, Stadträtin für neue Technologien in Puerto del Rosario, dankte dafür, dass der Kongress in der Gemeinde stattfand. Sie hob “die gemeinsame Arbeit der Verwaltungen hervor, mit der Fuerteventura als Maßstab für technologische Innovation etabliert werden soll”, und würdigte zudem die Beteiligung von Fachleuten und Unternehmen an dem Treffen.
Wissen, Innovation und neue Anwendungen
Das Treffen umfasste drei Fachvorträge, die Beteiligung von vier Unternehmen und weitere Beiträge zum professionellen Drohneneinsatz. Zudem gab es Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung der verschiedenen Teilnehmergruppen.
Thematisiert wurden unter anderem die Möglichkeiten, mit Drohnen die Reaktion auf Notfälle zu verbessern, technische Inspektionen durchzuführen, Informationen für die Gebietsverwaltung zu gewinnen und die Umwelt zu überwachen. Auch Anwendungen im Primärsektor kamen zur Sprache.
Der Summit rückte außerdem die notwendige bessere Abstimmung zwischen Verwaltungen, Betreibern und Unternehmen in den Fokus. Ebenso ging es darum, spezialisiertes Wissen aufzubauen, um die Entwicklung der Branche auf der Insel zu festigen.
Auf dem Weg zu einem inselweiten technischen Netzwerk
Ein Ziel des Fuerteventura Drone Summit ist der Aufbau eines inselweiten technischen Netzwerks für unbemannte Luftfahrtsysteme. Es soll den Wissensaustausch erleichtern und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Bereich dieser Technologie verbessern.
Die Veranstaltung soll damit die Grundlage für weitere Begegnungs- und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Verwaltungen, Fachleuten, Unternehmen und neuen Akteuren im Drohnenbereich schaffen. So sollen die Professionalisierung der Branche gefördert und neue Chancen auf Fuerteventura ermöglicht werden.
Quelle: La Voz de Fuerteventura