Handelskammer Fuerteventura schließt erste Vereinbarung dieser Art auf den Kanaren mit der Fundación INCYDE zur Förderung unternehmerischer Innovation
Das Protokoll ermöglicht Schulungsangebote, Fachworkshops und Programme zur Unternehmensbeschleunigung auf der Insel. Außerdem soll es den Zugang zu Fördermöglichkeiten des CDTI erleichtern.
Die Handelskammer von Fuerteventura und die Fundación INCYDE haben heute, am 15. Oktober, ein Kooperationsprotokoll unterzeichnet. Ziel ist es, Innovation, Unternehmertum und den technologischen Wandel in der Unternehmenslandschaft Fuerteventuras voranzubringen. Es ist die erste Vereinbarung dieser Art auf den Kanarischen Inseln. Damit wird Fuerteventura zum Ausgangspunkt für den Ausbau dieser Zusammenarbeit im Archipel, wie die Körperschaft des öffentlichen Rechts in einer Pressemitteilung mitteilt.
Der Präsident der Handelskammer von Fuerteventura, Juan Jesús Rodríguez Marichal, und Javier Collado, Generaldirektor der Fundación INCYDE, besiegelten die Vereinbarung. Sie soll kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups und Gründerinnen und Gründern auf der Insel Instrumente und Ressourcen an die Hand geben, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, innovative Projekte zu entwickeln und neue Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen.
Die Zusammenarbeit baut auf der Vereinbarung auf, die die Fundación INCYDE und das Zentrum für technologische Entwicklung und Innovation (CDTI) am vergangenen 6. Mai geschlossen haben. Ziel ist es, Maßnahmen zur Gründung und Festigung von Unternehmen sowie zur Förderung von Innovation und technologischer Entwicklung umzusetzen und dabei den Bedürfnissen der jeweiligen Region Rechnung zu tragen.
Zu den möglichen Angeboten auf Fuerteventura gehören Informationsveranstaltungen zu Innovation und Unternehmertum, praktische Workshops zum technologischen Wandel und Programme zur Unternehmensbeschleunigung, die sich besonders an Start-ups und innovative Unternehmen richten. Letztere umfassen eine Bestandsaufnahme, fachkundige Begleitung und die Ausarbeitung von Aktionsplänen, die zur Festigung und zum Wachstum der Unternehmen beitragen sollen.
Darüber hinaus schafft die Vereinbarung die Grundlage für Schulungsprogramme, die unternehmerische Kompetenzen stärken, technologieorientierte Unternehmensgründungen fördern und die Entwicklung neuer Projekte erleichtern sollen. Einige dieser Maßnahmen können über das Programm EFESO aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) kofinanziert werden.
Ein wichtiger Bestandteil des Protokolls ist, den Unternehmen auf Fuerteventura die Finanzierungsinstrumente und -programme des CDTI näherzubringen. So sollen sie sich besser über Fördermittel für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte informieren und ihre Möglichkeiten verbessern, diese in Anspruch zu nehmen.
Mit der Unterzeichnung des Protokolls vertiefen beide Einrichtungen ihre Zusammenarbeit, um Unternehmen auf Fuerteventura öffentliche Unterstützung für Innovation und Unternehmertum zugänglich zu machen. Das soll neue Unternehmensinitiativen fördern, Betriebe modernisieren und regionale Unterschiede beim Zugang zu Möglichkeiten der technologischen Entwicklung verringern.
Quelle: La Voz de Fuerteventura