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Fuerteventura Film Commission veröffentlicht mit dem Handy gedrehten Kurzfilm und ruft zur Teilnahme an der neuen Festivalrunde auf

Die zweite Ausgabe des Wettbewerbs steht im Zeichen der Mythen und Legenden Fuerteventuras. Zu gewinnen gibt es insgesamt 1.500 Euro; Beiträge können bis zum 13. November eingereicht werden.

Redacción
Fuerteventura Film Commission veröffentlicht mit dem Handy gedrehten Kurzfilm und ruft zur Teilnahme an der neuen Festivalrunde auf

Die Fuerteventura Film Commission unter Leitung der Inselrätin Nereida Calero hat gemeinsam mit der auf Fuerteventura ansässigen Produktionsfirma Árida Films den Kurzfilm “Anatomía de una bruja” veröffentlicht. Der Film läuft außer Konkurrenz und soll ein klares Ziel erfüllen: Einwohnerinnen und Einwohner, Filmschaffende sowie Filmbegeisterte zur Teilnahme am 2. Kurzfilmfestival der Fuerteventura Film Commission zu ermutigen. Die diesjährige Ausgabe widmet sich den Mythen und Legenden Fuerteventuras.

Der Kurzfilm ist hier zu sehen: https://youtu.be/YtvEb6bMDes

Ein Kurzfilm, gedreht mit einem Mobiltelefon

“Anatomía de una bruja” greift den Mythos der Hexen von Tindaya auf, eine der bekanntesten Legenden der mündlichen Überlieferung Fuerteventuras. Der Tradition nach versammelten sich die Hexen der Insel in Vollmondnächten auf dem Gipfel des heiligen Berges, um zu tanzen und nach Amerika zu fliegen. Noch vor Tagesanbruch kehrten sie zurück. Auch die podomorphen Felsgravuren auf dem Gipfel wurden ihnen zugeschrieben.

Der Film wurde vollständig mit einem Mobiltelefon und an natürlichen Schauplätzen auf Fuerteventura gedreht. Diese Entscheidung ist bewusst getroffen worden: Die Veranstalter möchten zeigen, dass jeder mit den verfügbaren Mitteln einen Kurzfilm drehen kann – ohne großes Team und hohes Budget. Zudem sei die Landschaft der Insel selbst ein Filmset.

Mythen und Legenden: das mündliche Erbe der Insel auf der Leinwand

Das Festival möchte das literarische und mündlich überlieferte Erbe Fuerteventuras würdigen: Erscheinungen, Hexen, Riesen und Erzählungen über die Berge und Könige der Insel, die über Generationen von Mund zu Mund weitergegeben wurden. Neben den Hexen von Tindaya schlagen die Veranstalter das Licht von Mafasca sowie die Riesen Guise und Ayose als mögliche Ausgangspunkte vor. Willkommen ist jedoch jede volkstümliche Geschichte der Insel.

Die zweite Ausgabe folgt auf den Erfolg der ersten, die der Virgen de la Peña, der Schutzpatronin Fuerteventuras, gewidmet war. Damals gingen mehrere Kurzfilme von Filmschaffenden von der Insel ein. Der Wettbewerb brachte dem Publikum eine der beliebtesten Traditionen der Insel aus ganz unterschiedlichen Perspektiven näher und etablierte das Festival als festen Termin für die audiovisuelle Szene Fuerteventuras.

Preise und Teilnahme

Bei dem Festival werden insgesamt 1.500 Euro Preisgeld vergeben. Die Gewinnerinnen und Gewinner bestimmt eine Jury aus drei Fachleuten aus den Bereichen Film und Kultur:

· Erster Preis: Trophäe, Urkunde und 1.000 Euro.

· Zweiter Preis: Urkunde und 300 Euro.

· Dritter Preis: Urkunde und 200 Euro.

Alle Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmeurkunde. Die Beträge sind brutto.

Mitmachen kann jede Person, unabhängig von Alter und Wohnort. Pro Autorin oder Autor gibt es keine Begrenzung der Zahl der eingereichten Werke. Minderjährige unter 18 Jahren benötigen die Zustimmung ihrer Mutter, ihres Vaters oder ihrer gesetzlichen Vertretung.

Die Filme dürfen einschließlich Abspann höchstens 15 Minuten lang sein und müssen auf Spanisch oder mit spanischen Untertiteln vorliegen. Empfohlen wird eine Auflösung von 1080p. Format, Stil und Produktionsjahr sind frei wählbar.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt über das Formular auf aridafilms.com/festival. Dabei muss ein Link zur Sichtung angegeben werden (YouTube, Vimeo oder Drive), der ohne Zugriffsanfrage geöffnet werden kann. Einsendeschluss ist der 13. November 2026 um 23:59 Uhr (kanarische Zeit). Die vollständigen Teilnahmebedingungen stehen auf der Website des Festivals.

Quelle: La Voz de Fuerteventura