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Manuel Miranda hebt die Abstimmung mit den Inselverwaltungen bei der Planung künftiger Wasserbauprojekte hervor

Die Kanarische Regierung rechnet damit, die staatliche Tranche von 20 Millionen Euro für den integrierten Wasserkreislauf noch vor Jahresende zu erhalten. Zugleich plant sie bereits neue Bauvorhaben für 2027.

Redacción
Manuel Miranda hebt die Abstimmung mit den Inselverwaltungen bei der Planung künftiger Wasserbauprojekte hervor.

Manuel Miranda, Minister für Raumordnung, territorialen Zusammenhalt und Wasser der Kanarischen Regierung, hat heute die Bedeutung der Abstimmung mit den sieben Inselverwaltungen hervorgehoben. Sie sei wichtig, um die Planung und Umsetzung der Wasserbauvorhaben voranzubringen, die der Archipel benötigt.

“Die Wasserwirtschaft erfordert die Abstimmung aller Verwaltungen. Die Kanarische Regierung arbeitet mit den sieben Inselverwaltungen zusammen, um ihren Bedarf zu ermitteln, Prioritäten festzulegen und Maßnahmen so früh wie möglich zu planen”, sagte Miranda nach der siebenundzwanzigsten Ständigen Wassersitzung am Donnerstag. Sie fand auf dem Messegelände von Agüimes auf Gran Canaria statt.

Der Veranstaltungsort wurde gewählt, weil dort zugleich die Messe Canagua y Energía stattfand. Gastgeber war Miguel Hidalgo, zuständig für das Ressort Wasser bei der Inselverwaltung von Gran Canaria. Er würdigte die Treffen: “Dabei werden zahlreiche Projekte für jede der Inseln erörtert, ebenso wie die Einführung neuer Regelungen.” Die Regelmäßigkeit der Zusammenkünfte sei außerdem ein Zeichen für “das gute Verhältnis und die gute Abstimmung zwischen allen Inselverwaltungen des Archipels”, betonte Hidalgo.

Ein Thema des Treffens war der Stand der Fördermittel für den integrierten Wasserkreislauf, für den der Staat 20 Millionen Euro bereitstellt. Der Regionalminister zeigte sich zuversichtlich, dass die diesjährige Tranche noch vor Ende 2026 eingeht. So könne die Investitionsplanung fortgesetzt werden.

“Wir hoffen, dass die 20 Millionen Euro für dieses Jahr noch vor Ende des Haushaltsjahres eingehen. In der Zwischenzeit arbeiten wir mit den Inselverwaltungen daran, die nächsten Bauvorhaben zu planen und Maßnahmen vorzubereiten, die mit der nächsten, für 2027 vorgesehenen Tranche vorangetrieben werden können”, betonte Miranda.

Bei dem Treffen wurden auch der Stand der hydrologischen Planung und der Hochwasserplanung sowie die für das kommende Jahr vorgesehenen Maßnahmen überprüft. Miranda unterstrich, wie wichtig eine gemeinsame Perspektive sei, um die Prioritäten der einzelnen Inseln aufeinander abzustimmen und die noch ausstehenden Infrastrukturvorhaben voranzubringen.

Projekt ARCA vorgestellt

Vorgestellt wurde außerdem das Projekt ARCA. Die Initiative setzt auf Frühwarntechnologien, um Überschwemmungen in den Gebieten mit erheblichem potenziellem Hochwasserrisiko (ARPSI) auf den Kanarischen Inseln besser vorherzusagen. Das im Rahmen des Parque Tecnológico de Fuerteventura entwickelte Projekt soll die Prävention stärken und die Vorwarnmöglichkeiten bei heftigen Regenfällen verbessern.

Anhand von Satellitenbildern und Aufnahmen unbemannter Luftfahrzeuge kann das System Veränderungen in Schluchten und anderen überschwemmungsgefährdeten Gebieten erkennen, etwa bei der Bodenbeschaffenheit oder dem Vorhandensein von Vegetation.

Die Inselverwaltungen und die Kanarische Regierung erörterten außerdem, wie eine gemeinsame Strategie für Abwasserentsorgung, -reinigung und Einleitungen vorangebracht werden kann. Sie soll die Maßnahmen koordinieren und Prioritäten in diesem Bereich festlegen. Ebenfalls zur Sprache kam der Stand des Verfahrens für die integrierte Verordnung zum öffentlichen Wasserrecht der Kanarischen Inseln.

Die Ständige Wassersitzung dient der Abstimmung zwischen der Kanarischen Regierung und den Inselverwaltungen. Dabei werden Informationen ausgetauscht, der Bedarf der einzelnen Gebiete erörtert und Maßnahmen zur Wasserwirtschaft auf dem Archipel geplant.

Quelle: La Voz de Fuerteventura