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100.000 Euro für die digitale Vermittlung von Tourismus und Kulturerbe in Betancuria

000 Euro gewährt. Damit werden Maßnahmen des Projekts “Villa Capital Histórica de Canarias” finanziert, die die touristische Infrastruktur der Gemeinde mithilfe innovativer Technologien modernisieren sollen.

Redacción
100.000 Euro für die digitale Vermittlung von Tourismus und Kulturerbe in Betancuria

Das Tourismus- und Beschäftigungsressort der Kanarischen Regierung hat der Gemeinde Betancuria einen zweckgebundenen Direktzuschuss von 100.000 Euro gewährt. Damit sollen die im Projekt “Villa Capital Histórica de Canarias” vorgesehenen Maßnahmen finanziert werden. Ziel ist es vor allem, die touristische Infrastruktur der Gemeinde mithilfe innovativer Technologien zu modernisieren.

Das Vorhaben umfasst zwei miteinander verbundene Maßnahmen. Zum einen sollen Informationsskulpturen mit interaktiven Erläuterungen per Augmented Reality aufgestellt werden. Zum anderen sind zwei virtuelle Tourismusbüros geplant. Sie sollen Besucherinnen und Besuchern einen selbstständigen, unkomplizierten und digitalen Zugang zum gesamten kulturellen, historischen und landschaftlichen Angebot der Gegend ermöglichen.

Jéssica de León, Ministerin für Tourismus und Beschäftigung der Kanarischen Regierung, betonte die Bedeutung der Investition für die Gemeinde mit der geringsten Einwohnerzahl auf Fuerteventura und den Kanarischen Inseln. “Orte des Archipels wie Betancuria ermöglichen es, den Besucherinnen und Besuchern unsere Geschichte näherzubringen und daran zu erinnern, dass Betancuria zu Beginn des 15. Jahrhunderts die erste Hauptstadt der Kanarischen Inseln war. Zugleich bieten sie unserem Reiseziel einen Mehrwert, denn Betancuria gehört zu den Pueblos Más Bonitos de España. Deshalb ist es wichtig, dass die Gemeinde größtmögliche institutionelle Unterstützung erhält”, sagte sie.

De León hob außerdem die touristischen Aktivitäten in ländlichen Gegenden wie Betancuria hervor, “denn sie bieten Besucherinnen und Besuchern eine andere Möglichkeit, die Natur zu erleben, und tragen zugleich zur nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde bei: Sie wirken sich nicht nur positiv auf die lokale Wirtschaft aus, sondern fördern auch die Wiederbelebung der Dörfer und ihrer Landschaft”.

Zudem betonte die Ministerin die Arbeit ihres Ressorts, um “ein intelligentes, inklusives und nachhaltiges Tourismusmodell zu erreichen, das den kulturellen und historischen Reichtum zur Geltung bringt und dabei das historische Erbe der Inseln größtmöglich respektiert”.

Der Bürgermeister von Betancuria, Enrique Cerdeña, erklärte seinerseits: “Mit diesem Zuschuss können wir ein Projekt umsetzen, das unsere Traditionen bewahren und stärker zur Geltung bringen soll. Zugleich bringt es unsere Geschichte Touristinnen und Touristen, Schülerinnen und Schülern sowie den Einwohnerinnen und Einwohnern näher.”

“Unser Ziel ist es, das historische, kulturelle und ethnografische Erbe Betancurias bekannt zu machen. Wer uns besucht, soll in der Zeit zurückreisen und entdecken können, wie die Villa vor mehreren Jahrhunderten aussah”, sagte Cerdeña. Er dankte dem Ressort für “die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen, insbesondere angesichts unserer sehr begrenzten kommunalen Mittel”.

Die Maßnahme steht im Einklang mit der Kanarischen Strategie für touristische Infrastruktur auf den Inseln. Sie dient dazu, das Reiseziel baulich und funktional anzupassen, die Barrierefreiheit zu fördern und einen hochwertigen Erlebnistourismus voranzubringen.

Die Gemeinde Betancuria hat bis zum 31. Dezember 2027 Zeit, das Projekt umzusetzen.

Die für den historischen Ort vorgesehene Investition unterstreicht das Engagement des Tourismus- und Beschäftigungsressorts der Kanarischen Regierung für die digitale Transformation auf Fuerteventura. Sie ergänzt weitere kürzlich umgesetzte Projekte, etwa ein Netz aus 23 intelligenten Tourismus-Stelen in Puerto del Rosario. Dieses wurde über das öffentliche Unternehmen Gesprotur eingerichtet und ist mit QR-Technologie ausgestattet.

Quelle: La Voz de Fuerteventura