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AM-CC La Oliva fordert die PP zu mehr Konsequenz auf und verlangt, dass sie den regionalen Hitzeplan für Schulen über das Bildungsressort vorantreibt

AM-CC La Oliva fordert die PP zu mehr Konsequenz auf und verlangt, dass sie den regionalen Hitzeplan für Schulen über das Bildungsressort vorantreibt.

Redacción
AM-CC La Oliva fordert die PP zu mehr Konsequenz auf und verlangt, dass sie den regionalen Hitzeplan für Schulen über das Bildungsressort vorantreibt

Asamblea Majorera - Coalición Canaria La Oliva fordert von der örtlichen Partido Popular “Konsequenz und Verantwortungsbewusstsein”. Die PP habe die Gemeinde für die durch die hohen Temperaturen in den Klassenräumen entstandene Lage verantwortlich gemacht. Dabei verfüge die Kanarische Regierung selbst seit 2024 über einen Plan zur Anpassung der Schulen an hohe Temperaturen. Angestoßen wurde er von den Ressorts für Bildung und ökologischen Wandel, die beide von der Partido Popular geführt werden. Umgesetzt worden sei der Plan jedoch nicht.

AM-CC La Oliva erinnert daran, dass die zuständigen Ressortchefs Poli Suárez und Mariano Hernández Zapata den Plan mit einer anfänglichen Ausstattung von mehr als 30 Millionen Euro vorgestellt haben. Er sieht unter anderem die Installation von Ventilatoren und Kühlsystemen, die Schaffung von Schattenbereichen, eine bessere Belüftung sowie eine naturnahe Gestaltung der Schulen vor.

“Es ist schwer nachvollziehbar, dass die PP in La Oliva nun von der Gemeinde Maßnahmen fordert, die Teil eines Plans sind, den die eigenen Ressorts in der Kanarischen Regierung entworfen, mit einem Budget versehen und öffentlich vorgestellt haben”, erklärt die nationalistische Organisation.

AM-CC La Oliva weist außerdem darauf hin, dass das Bildungsressort für diesen Dienstag, den 15. September, wegen der hohen Temperaturen an allen Schulen auf Fuerteventura Online-Unterricht festgelegt hat. Damit werde das für solche Situationen geltende regionale Protokoll angewendet.

Für die Nationalisten zeige dieser Umstand gerade, wie wichtig es sei, die Schulen auf den Klimawandel vorzubereiten. Dafür brauche es eine abgestimmte Planung der Verwaltungen und technische Kriterien. Eine Ausnahmesituation dürfe nicht dazu genutzt werden, politische Konflikte in der Gemeinde zu schüren.

Die Gemeinde wird ihren Aufgaben weiterhin nachkommen

Asamblea Majorera - Coalición Canaria erklärt, die Gemeinde La Oliva werde sich wie bisher um den Erhalt, die Instandhaltung und die Verbesserung der Schulen kümmern, soweit diese Aufgaben in die Zuständigkeit der Kommunalverwaltung fallen.

Die Gemeinde investiere kontinuierlich in die Instandhaltung der Schulen und habe Reparaturen, Malerarbeiten sowie Anpassungen und Verbesserungen an den Schulanlagen vorgenommen. Außerdem seien im Gemeindehaushalt für 2026 eigene Mittel für die Instandhaltung und Unterstützung der Schulen vorgesehen.

Die bauliche Anpassung der Bildungsinfrastruktur an die steigenden Temperaturen erfordere jedoch auch Maßnahmen und eine entsprechende Planung durch das Bildungsressort der Kanarischen Regierung. Dieses sei sowohl für Infrastruktur und Ausstattung zuständig als auch für einen eigens zur Bewältigung dieses Problems entwickelten Plan.

AM-CC La Oliva ist der Ansicht, dass die Partido Popular, wenn sie weitere Maßnahmen zur Kühlung der Schulen in der Gemeinde für nötig halte, “dieselbe Dringlichkeit gegenüber den Verantwortlichen im Bildungsressort zum Ausdruck bringen und dazu beitragen sollte, dass die im regionalen Plan vorgesehenen Maßnahmen auch in La Oliva umgesetzt werden”.

Quelle: La Voz de Fuerteventura