Fuerteventura hält Schweigeminute für die Opfer des schweren Zugunglücks in Toledo
Vertreter verschiedener Institutionen auf Fuerteventura haben sich vor der Dirección Insular de la Administración General del Estado in Puerto del Rosario versammelt, um der Opfer des Zugunglücks von gestern in Toledo zu gedenken. Nach der jüngsten vorläufigen Bilanz kamen 69 Menschen ums Leben. Die spanische Zentralregierung hat drei Tage Staatstrauer angeordnet.
Fuerteventura schließt sich an diesem Donnerstag, dem 29. Oktober, den Trauer- und Solidaritätsbekundungen für die Opfer des schweren Zugunglücks an, das sich gestern in der Provinz Toledo ereignet hat. Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge kamen nach der vorläufigen Bilanz mindestens 69 Menschen ums Leben; zahlreiche weitere wurden verletzt.
Vor dem Sitz der Dirección Insular de la Administración General del Estado in Puerto del Rosario wurde am Donnerstag um 11 Uhr eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer abgehalten. Sie galt zugleich als Zeichen der Unterstützung für ihre Angehörigen und alle vom Unglück Betroffenen.
Die Gedenkveranstaltung ist Teil der Trauerbekundungen, die derzeit an verschiedenen Orten in Spanien stattfinden. Die spanische Zentralregierung hat eine dreitägige Staatstrauer angeordnet: von diesem Donnerstag, dem 29. Oktober, bis einschließlich Samstag, dem 31. Oktober.
Während dieser Zeit wehen die Nationalflaggen an allen öffentlichen Gebäuden auf halbmast.
Große Bestürzung über das Unglück
Das Unglück ereignete sich am Mittwochmorgen, dem 28. Oktober, in der Nähe von Urda in der Provinz Toledo. Auf der Bahnstrecke zwischen Madrid und Andalusien stießen zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammen, einer von Renfe und einer von Iryo.
Das Ausmaß des Unglücks mobilisierte zahlreiche Einsatzkräfte, medizinisches Personal, Feuerwehrleute, die Guardia Civil und Angehörige der militärischen Katastrophenschutzeinheit UME. Sie waren die ganze Nacht über mit Rettungsarbeiten, der Suche nach Vermissten und der Bergung der Opfer beschäftigt.
Die Zahl der Todesopfer ist seit den ersten Stunden nach dem Unglück weiter gestiegen. Währenddessen wird weiter nach Vermissten gesucht; Dutzende Verletzte werden in verschiedenen Krankenhäusern in Kastilien-La Mancha behandelt.
Zugleich haben die Identifizierung der Toten und die Ermittlungen begonnen, um die Umstände der Kollision aufzuklären.
Fuerteventura schließt sich der gemeinsamen Trauer mit einer Schweigeminute in Puerto del Rosario an – zum Gedenken an die Opfer und als Zeichen der Unterstützung für ihre Angehörigen und die weiterhin im Krankenhaus behandelten Verletzten.
Quelle: La Voz de Fuerteventura